Jürgen Todenhöfer gefällt sich in der selbstgewählten Rolle des Aufklärers über die tatsächliche Situation in muslimischen Ländern. Als solcher ist der Ex-Burda-Topmanager und somit vermögende Eiferer immer wieder mal Gast bei TV-Diskussionen. So auch kürzlich bei Maybrit Illner. Thomas Baader hat auf der Achse des Guten mal ein wenig auf den Putz geklopft und gecheckt, was Todenhöfer dort von sich gegeben hat. Es ging um den Abzug aus Afghanistan und die Frage, ob Mädchen dann noch zur Schule gehen dürften.
Baader schreibt: Jürgen Todenhöfer hat sich erneut als erstrangige Quelle der Fehlinformation erwiesen, wenn es um die Verhältnisse in der islamischen Welt geht. Der Experte, der im Februar 2011 in der Sendung “Maybrit Illner” davon sprach, die ägyptischen Muslimbrüder würden bei den nächsten Wahlen maximal 20% erhalten, der begeistert und zustimmed den früheren ägyptischen Religionsminister Mahmut Zakzouk zitiert (welcher die Todesstrafe für Apostaten für gerechtfertigt hält) und der entgegen des Berichts der vom UN-Menschenrechtsrat eingesetzten Syrien-Untersuchungskommission behauptet, das Massaker von Hula in Syrien sei von Rebellen und nicht von Regierungstruppen verübt worden – dieser Experte hat nun wieder zugeschlagen. Weiter hier

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