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Europäische Union hält Lebensrechtler für Rechte

14. Oktober 2012 by

Was vom Friedensnobelpreis für die Europäische Union zu halten ist, haben wir hier dargelegt. Ein erneuter Beleg für das verhängnisvolle und länderübergreifend zu Negativentwicklungen führende Wirken der Europäischen Union sind aktuelle Aktivitäten des “Europäischen Parlamentarischen Forums für Bevölkerung und Entwicklung” (EPF).

Diese mit unseren Steuergeldern finanzierte Institution steuert einen Kurs, der darauf abzielt, Gegner der Abtreibung zu diffamieren. Die von ihr verfolgte Politik lautet, auf einen simplen Nenner gebracht: Verhütung ist gut, gegen Abtreibungen einzutreten ist schlecht.

Die Verunglimpfung der Lebensschützer zeigte sich etwa, als die Deutsche Bahn den Teilnehmern der Demo “Marsch für den Leben” in Berlin Discount-Tickets zur Verfügung stellte. Die EU-Institution echauffierte sich und sprach vom Engagement “ultrareligiöser Gruppen”.

Offensichtlich muss man nach Vorstellung der EUrokraten ultrareligiös sein um für Lebensrecht einzutreten.

Nach Information der kirchlichen website idea.de hat die EPF jetzt eine Schwarze Liste veröffentlicht, die Menschen, die für das Lebensrecht des Ungeborenen eintreten und damit zutiefst christlich handeln, in die Nähe von Rechtsextremisten rückt. idea schreibt:

Bei den europäischen Institutionen in Brüssel sorgt eine „schwarze Liste“ mit Namen von Abtreibungsgegnern für Aufsehen. Das Papier trägt den Titel „Top 27 European Anti-choice Personalities“ (Die bekanntesten 27 Europäer, die das Recht auf Abtreibung ablehnen) und wurde vom Europäischen Parlamentarischen Forum für Bevölkerung und Entwicklung herausgegeben. Weiter hier.

Bei dieser Gelegenheit: Wie hält die EU es mit der Meinungsfreiheit?

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