Michael Limburg, Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie) regt sich zu Recht über den Blödsinn auf, den zahlreiche Medien zum Klimawandel verbreiten. Hier, aus gegebenem Anlass, eine E-Mail Limburgs an Claus Kleber (ZDF). Er kriegt die Schelte zu Recht, aber auch stellvertretend für zahlreiche Medien, die solche Meldungen völlig unkritisch übernehmen, nichts hinterfragen und somit Falsches verbreiten.
From: Michael Limburg <limburg@grafik-system.de>
Subject: Rekord-Arktisschmelze; Heute Journal vom 28.8.12
To: “Kleber Claus” <Kleber.C@zdf.de>
Date: Wednesday, August 29, 2012, 6:00 AM
Sehr geehrter Herr Kleber,
Meldungen über Rekord-Schmelzen in der Arktis kommen bei Ihnen und fast allen anderen Medien, so regelmäßig wie Weihnachten oder Ostern.
So auch diesmal wieder verkünden Sie, ahnungsvoll (ängstlich tuend, und um Verständnis heischen, weil Sie doch bloß Ihre Pflicht tun) ob der vielen erwarteten Protestschreiben – wann immer es um die Berichterstattung zum (natürlich anthropogen induzierten) Klimawandel geht- im Fanfarenton – und an erster Stelle- über die diesjährige “Rekord”-Arktisschmelze.
Der Grund für die vielen Protestschreiben und die darin begründete Vermutung, dass in Ihrer Redaktion ausschließlich die Klimahysteriker das Sagen haben, ist nicht, dass Sie häufig über den Klimawandel berichten, sondern nur wie Sie es tun.
Ihre Berichterstattung kennt nur die alarmistische Sichtweise und Ihre “wissenschaftlichen” Kronzeugen sind ausschließlich jene Leute, die dieses Lied ebenso singen und zudem vortrefflich von den immensen Ausgaben für die Klimaforschung in großem Umfang profitieren. Unabhängige wissenschaftliche Gegenstimmen, wie sie zahlreich (z.B. bei EIKE) vorhanden sind, finden bei Ihnen weder Gehör noch Stimme. Dass diese einseitige Berichterstattung eklatant ebenso gegen das gesetzliche Neutralitäts- wie Objektivitätsgebot verstößt, wird Ihnen so klar sein, wie Ihren fachkundigen Zuschauern.
Sie berichteten dann groß aufgemacht (…. seit Bestehen der Zivilisation!!!!) über die diesjährige Rekord-Eisschmelze. Wobei der “Rekord” (bis jetzt) gerade mal um 0,07 Mio km^2 unter der Minimum von 2007 lag. Das sind gerade mal 1,7 % weniger und liegen damit innerhalb der Messunsicherheit.
Sie berichteten hingegen nicht über die Rekordeisausdehnung Ende März diese Jahres wo ein 10-Jahresrekord verzeichnet wurde. Sie berichteten auch nicht, dass andere Institute gar eine stärkere Eisbedeckung gemeldet haben. (http://stevengoddard.wordpress.com/2012/08/27/noaa-showing-28-more-ice-than-the-2007-minimum/ http://wattsupwiththat.com/2012/08/27/sea-ice-news-volume-3-number-11-part-2-other-sources-show-no-record-low/)
Vor allem berichteten Sie nicht, dass sich das alles immer wieder abgespielt hat, nur dass man damals weder Satelliten hatte, noch Klimapanik schüren wollte.
Eine schier endlose Liste über frühere “Rekord”-Arktisschmelzen innerhalb der letzen 106 Jahre -also innerhalb unserer Zivilisation- finden Sie hier (http://www.real-science.com/arctic)
Daraus nur wenige Beispiele, die Sie und Ihre Kollegen nicht kennen oder nicht für berichtenswert halten
* CLEVELAND, Feb. 16. 1953 (A.A.P.): Der Arktis-Experte Dr. William S. Carlson sagte heute abend, dass die Eiskappen am Pol in einem erstaunlichen und unerklärbaren Tempo schmelzen würden und die Seehäfen durch ansteigende Pegel zu überschwemmen drohten.
*1947 „Die Gletscher in Norwegen und Alaska haben nur noch die Hälfte ihrer Größe von vor 50 Jahren. Die Temperatur um Spitzbergen hat sich so verändert, dass die Schiffbarkeit von drei auf acht Monate im Jahr angestiegen ist,” (1)
* 1947 Dr. Ahlman drängte auf die Einrichtung einer internationalen Agentur für das Studium der globalen Temperaturbedingungen. Die Temperaturen hätten sich um 10 Grad seit 1900 erhöht. Die Schiffbarkeitssaison entlang der Westküste Spitzbergens würde nun acht, anstatt drei Monate währen. (2)
* 1940 … man stellte fest, dass die Temperaturen in Polnähe im Durchschnitt sechs Grad höher sind als Nansen vor 40 Jahren gemessen hat. Die Eisdicken betragen im Durchschnitt nur 1,95 m im Vergleich zu 3,90 m.
* 1940 Der gerade aus der Arktis zurückgekehrte norwegische Kapitän Wiktor Arnesen behauptet, eine im Umfang 12 Meilen große Insel nahe Franz-Joseph-Land entdeckt zu haben, auf einer Breite von 80,40 Grad. Er meinte, dass die Insel zuvor von einem 19 bis 24 m hohen Eisberg verdeckt gewesen wäre, der nun geschmolzen sei. Dies zeige die außergewöhnliche Natur des jüngsten Abtauens in der Arktis. (3)
Die Liste geht zurück bis auf 1906, abe rauch knapp 100 Jahre früher meldeten britische Marineschiffe eine ungewöhnlich geringe Eisbdeckung in der Arktis.
per BCC geht eine Kopie dieser Mail an Klima Interessierte.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Ihr
Michael Limburg
Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)
Tel: +49-(0)33201-31132

Pingback: Claus Kleber will Blick auf "Machtkämpfe im Klimawandel" lenken